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Der Rheinfall ist nicht nur ein spektakuläres Naturdenkmal, sondern ein geologisches Kapitel, das von Eiszeiten, harten Gesteinsschichten und Jahrtausenden flussdynamischer Arbeit erzählt. Seine Entstehung ist ein Lehrstück für das Zusammenspiel von Lithologie, Gletscherprozessen und nachglazialer Erosion — und für die Art, wie Menschen Landschaften nutzen und deuten.
Der Rheinfall war ein zentraler Motor für die wirtschaftliche, kulturelle und touristische Entwicklung der Region Schaffhausen:Er lieferte seit dem Mittelalter Energie für Mühlen und frühe Industrie, förderte im 19. Jahrhundert die industrielle Pionierphase und ist heute ein bedeutender Tourismusmagnet mit mehreren hunderttausend bis über zwei Millionen Besuchern jährlich.
Im 19. Jahrhundert wurde die am Rheinfall verfügbare Energie zu einem Standortvorteil für industrielle Gründer. Unternehmergeist und Fabrikgründungen(Beispiele aus der Region zeigen frühe Waggon‑ und Maschinenbauunternehmen) nutzten die Energie- und Transportvorteile; daraus entwickelte sich eine industrielle Basis, die Schaffhausen zu einem Pionierstandort machte und langfristig technologische Kompetenz und Arbeitsplätze schuf.
Seit dem 19. Jahrhundert wandelte sich der Rheinfall zunehmend zum Ausflugsziel; im 20. und 21. Jahrhundert wurde Tourismus systematisch entwickelt. Die Region verfolgt heute eine Ganzjahres‑Strategie, die den Rheinfall als Kernangebot mit weiteren regionalen Attraktionen verknüpft, um Wertschöpfung, Übernachtungen und lokale Dienstleister zu stärken
Ein markanter Schnitt in die Erdgeschichte
Der Rheinfall liegt an einer Stelle, an der der Rhein plötzlich über eine harte Gesteinsschicht in eine tiefere Rinne stürzt. Diese Konstellation ist kein Zufall: harte Kalk‑ und Mergelbänkebilden eine widerstandsfähige Schwelle, während die angrenzenden Schotterfüllungen leichter abtragbar sind. Solche Unterschiede in der Erosionsresistenz sind die Grundvoraussetzung für die Ausbildung eines Wasserfalls — der Fluss frisst sich in die weicheren Schichten, die harte Kante bleibt zunächst stehen und bildet so die Fallkante.
Die Rolle der Eiszeiten Landschaften werden umgeschrieben
Entscheidend für die heutige Lage des Rheinfalls waren die großen Umwälzungen des Quartärs. Mehrere Gletscher‑Vorstöße verlagerten Rheinläufe, füllten alte Täler mit Schotter und zwangen den Fluss in neue Bahnen. Als die Gletscher zurückgingen, nahm der Rhein sein neues Bett wieder auf und traf an der Stelle des heutigen Falls auf die harte Kalkschwelle. Die Folge war ein beschleunigter Einschnitt in die weicheren Ablagerungen und die Ausbildung der markanten Fallkante, wie wir sie seit Jahrtausenden beobachten.
Mechanik der Fallbildung Rückschreitende Erosion als Gestalter
Die Entstehung des Rheinfalls ist ein Prozess der rückschreitenden Erosion: Unterspülung an der Basis, Abbruch von Gesteinsblöcken an der Kante und anschließender Materialabtransport. Über lange Zeiträume hat sich die Fallkante so langsam stromaufwärts verlagert. Menschliche Eingriffe — Mühlen, Wehre, später industrielle Nutzungen — haben die natürliche Dynamik im 19. und 20. Jahrhundert zusätzlich beeinflusst, ohne jedoch die grundlegende Geomorphologie zu verändern.
Kulturgeschichte und Nutzung Ein Ort zwischen Wirtschaft und Romantik
Seit dem Mittelalter prägt der Rheinfall die Region: Burgen, Mühlen und Sägewerke nutzten die Energie, später kamen touristische Inszenierungen hinzu. Der Fall ist zugleich wirtschaftlicher Motor und Identifikationsort; er zieht Besucher an, bietet aber auch Herausforderungen für Naturschutz und regionale Planung. Die Geschichte des Rheinfalls ist deshalb nicht nur geologisch, sondern auch sozial‑ökonomisch zu lesen: Landschaft als Ressource, als Schauplatz und als Erbe.
Was der Rheinfall uns heute lehrt Bedeutung für Forschung und Region
Der Rheinfall ist ein lebendes Labor für Geologen und Landschaftshistoriker: Er zeigt, wie Gletscher, Fluss und Gestein zusammenwirken, und wie lange Zeiträume sichtbare Formen schaffen. Für die Region bedeutet das: Bewahren heißt verstehen. Schutzmaßnahmen, touristische Vermittlung und die Einbindung in grenzüberschreitende Naturräume sind Wege, die Balance zwischen Nutzung und Erhalt zu sichern.
Der Rheinfall ist mehr als ein Fotomotiv. Er ist das Ergebnis komplexer geologischer Prozesse, die in den Eiszeiten ihren Anfang nahmen und seither in einem langsamen, aber beständigen Rhythmus weiterwirken. Wer den Fall besucht, steht an einer Schnittstelle von Erdgeschichte, Kultur und Gegenwart — und nimmt ein Stück Landschaft wahr, das über Jahrtausende geformt wurde.
Der Rhein ist einer der bedeutendsten Flüsse Europas. Auf rund 1 230 Kilometern verbindet er die majestätischen Alpen mit der Nordsee und durchquert dabei sechs Länder. Als Lebensader für Umwelt, Wirtschaft und Kultur prägt er seit Jahrtausenden die Regionen an seinen Ufern.
Der Rhein ist seit der Antike eine wichtige Grenze und Handelsroute. Römer bauten Kastelle entlang des Limes, im Mittelalter entstanden Burgen an den Felsen. Dichter und Maler der Romantik feierten seine Steillagen und schufen Legenden wie die Loreley. Heute zeugen über 100 Burgen, historische Brennereien und Weinortschaften von dieser wechselvollen Geschichte.
Im 19. und 20. Jahrhundert wurde der Rhein stark begradigt und ausgebaut. Seit den 1990er Jahren laufen zahlreiche Renaturierungsprojekte, um Auen wieder zu öffnen, die Artenvielfalt zu fördern und den natürlichen Wasserrückhalt zu stärken.
Internationale Abkommen wie die Rheintaler Konvention sichern grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Hier bekommst Du eine kleine Übersicht über den Rhein und seine einzelnen Abschnitte.
Der Rheinabschnitt von Reichenau bis zum Bodensee

Der Alpenrhein ist der rund 90 Kilometer lange Abschnitt des Rheins, der vom Zusammenfluss von Vorderrhein und Hinterrhein bei Reichenau im Schweizer Kanton Graubünden bis zur Einmündung in den Bodensee bei Bregenz verläuft.
Geografische Abgrenzung und Verlauf
Der Alpenrhein entsteht bei Reichenau (Schweiz) auf 2 345 Metern Höhe durch den Zusammenfluss von Vorderrhein und Hinterrhein und mündet bei Bregenz (Österreich) in den Bodensee auf 395,3 Metern Höhe.
Der Fluss bildet im Unterlauf die natürliche Grenze zwischen der Schweiz im Westen und Liechtenstein sowie Österreich im Osten. Er durchquert dabei die Kantone Graubünden und St. Gallen sowie das Fürstentum Liechtenstein und das österreichische Bundesland Vorarlberg
Länge 90 km
Quellhöhe 2345 m
Mündungshöhe 395,3 m
Höhenunterschied1 949,7 m
Sohlgefälle22 ‰
Einzugsgebiet6 299 km²
Mittlerer Abfluss (Diepoldsau)232 m³/s
Mittlere Wassermenge242 m³/s
Diese Kennzahlen spiegeln das starke Gefälle und den regenreichen Einzugsbereich wider, der den Alpenrhein zu einem der wasserreichsten Wildbäche Europas mach
Wichtige Nebenflüsse
Vorderrhein
Hinterrhein
Plessur
Landquart
Tamina
Ill
Diese Zuflüsse speisen den Alpenrhein auf seinem Weg zum Bodensee und prägen durch ihr Gebirgsvorland stark den Abfluss und die Sedimentfracht
Umwelt, Hochwasser und Regulierung
Historisch wurde der Alpenrhein als „Wildbach“ gefürchtet, da unregulierte Hochwasser wiederholt ganze Siedlungen bedrohten. Ab dem 19. Jahrhundert begann man mit Begradigung, Aufweitung und dem Bau von Schutzdämmen, um Siedlungsraum zu sichern.
Trotz Regulierung sind in jüngerer Zeit mehrere Hochwasserereignisse dokumentiert, die zeigen, dass das Flussgeschehen weiterhin einer länderübergreifenden Planung und Anpassung bedarf. Das 2005 unterzeichnete Entwicklungskonzept Alpenrhein (EKA) bündelt Maßnahmen zu Gewässerraum, Hochwasserschutz und naturnaher Entwicklung für die kommenden Jahrzehnte
Landschaft und Siedlungen am Alpenrhein
Entlang des Alpenrheins liegen zahlreiche Ortschaften und Städte, die vom Flusslauf und seiner wirtschaftlichen Bedeutung geprägt sind:
Reichenau (CH)
Chur (CH)
Sargans (CH)
Vaduz (FL)
Feldkirch (AT)
Bregenz (AT)
Zwischen steilen Talhängen, engen Schluchten und breiten Auen erlebt man eine der vielfältigsten Alpenlandschaften, in der Landwirtschaft, Tourismus und Wasserkraftwerke nebeneinander existieren.
Freizeit, Tourismus und Erholung
Der Alpenrhein bietet ein breites Angebot für Naturliebhaber und Aktivurlauber:
Rad- und Wanderwege entlang des Rheintal-Rundwegs
Kanutouren auf ruhigen und Wildwasserstrecken
Vogelbeobachtung in den renaturierten Auenlandschaften
Wintersport in den Seitentälern von Graubünden
Ein besonderes Highlight ist das Bregenzer Inselfest, das jedes Jahr auf der Seebühne im Bodensee stattfindet und kulturell weit über die Region hinausstrahlt.

Laufen wie auf frischem Gras
Ärztlich geprüfte Fusspflege -Examinierte - A&K Pflegerin Jutta Secchiano-Saile
Vom Ausfluss aus dem Bodensee bis Basel

Geografische Abgrenzung
Der Hochrhein erstreckt sich vom Ausfluss des Rheins aus dem Untersee bei Stein am Rhein bis zur Mittleren Brücke in Basel. Dieser rund 141 Kilometer lange Flussabschnitt bildet weitgehend die natürliche Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz.
Flusskennzahlen im Überblick
Flusskilometer 25,45–166,6
Länge etwa 141 km
Höhenlage Oberlauf 395 m
Höhenlage Unterlauf 252 m
Abfluss (anfangs–ende)364 m³/s – 1 037 m³/s
Einzugsgebiet24 900 km²
Diese Kennzahlen zeigen das merkliche Gefälle und den Anstieg des Abflusses auf dem Weg zum Oberrhein
Hydrologie und Zuflüsse
Der Hochrhein nimmt zahlreiche Nebenflüsse auf, die seine Wassermenge und Landschaftsstruktur prägen:
Biber
Durach
Thur
Töss
Glatt
Wutach
Aare (bei Koblenz, hydrologisch stärker als der Rhein)
Alb
Murg
Sissle
Wehra
Ergolz
Birs
Bei der Mündung in Koblenz (Schweiz) weist die Aare einen mittleren Abfluss von 518 m³/s auf, während der Rhein dort nur 473 m³/s führt – hydrologisch ist der Rhein damit Nebenfluss der Aare
Naturräumliche Einheiten
Der deutsche Abschnitt des Hochrheintals gehört zur Haupteinheitengruppe des Hochrheingebiets (Nr. 16) im Südwestdeutschen Schichtstufenland und gliedert sich in:
160.0 Rheinfelden–Grenzacher Rheintal
160.1 Waldshut–Laufenburger Engen
160.2 Hohentengen–Zurzacher Hochrheindurchbruch
Diese Untereinheiten spiegeln die wechselnde Talform von weiten Sohlenbereichen bis zu engen Schluchten wider.
Stromschnellen und Wasserfälle
Die kalziumreiche Geologie und das relativ hohe Gefälle haben am Hochrhein markante Stromschnellen und Wasserfälle hervorgebracht:
Rheinfall bei Neuhausen: größter Wasserfall Kontinentaleuropas
Laufenburger Stromschnelle („Großer Laufen“)
Ettikoner Lauffen („Koblenzer Laufen“) oberhalb der Wutachmündung
Diese Naturdenkmäler sind wichtige Naturschauspiele und prägen das Flussbild seit der letzten Eiszeit
Grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Die Hochrheinkommission ist die wichtigste Organisation für Planung und Schutz der grenzüberschreitenden Hochrhein-Region. Sie koordiniert Projekte zur Wasserwirtschaft, zum Hochwasserschutz und zur nachhaltigen Raumentwicklung im Planungsraum Hochrhein–Bodensee
Touristische Highlights
Die Hochrhein-Region bietet ein vielfältiges Freizeitangebot:
Flussführer Hochrhein: Karten und Infos zu Paddelrouten zwischen Stein am Rhein und Basel
Dreipärke-Radtour (208 km): verbindet Jurapark Aargau, Naturpark Schaffhausen und Naturpark Südschwarzwald
Burgen, Schlösser und Wehrbauten: über 150 km entlang des Flusses, inklusive kostenlosem Flyer und ausführlichem Reiseführer
Werkstatt für alle Fabrikate
Industriestr. 6 · 79807 Lottstetten
04176 3849711
Der Abschnitt des Rheins zwischen Basel und Bingen

Geografische Abgrenzung und Verlauf
Der Oberrhein erstreckt sich über rund 360 Kilometer in der Oberrheinischen Tiefebene zwischen Basel und Bingen und bildet orographisch den Mittellauf des Rheins. An seine Ufer grenzen die Schweiz (bei Basel), das französische Elsass sowie die deutschen Länder Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz
Geologie und Entstehung
Vor etwa 35 Millionen Jahren entstand zwischen Basel und der Hessischen Senke der Oberrheingraben als rund 300 Kilometer lange und 50 Kilometer breite Bruchzone. Zugspannungen in Erdkruste und Erdmantel im Zuge der Alpenauffaltung führten zur Absenkung, die später durch Sedimentation des Rheins wieder aufgefüllt wurde. Die dabei entstandene Riftzone gliedert sich im Osten in Schwarzwald und Odenwald sowie im Westen in Vogesen und Pfälzerwald
Hydromorphologie und Nebenflüsse
Der Oberrhein nimmt seine stärksten Nebenflüsse teils von rechts, teils von links auf. Bei Flusskilometer 529,1 und einem mittleren Abfluss von 1 610 m³/s endet er in Bingen und tritt in die Mittelgebirgsschwelle des Mittelrheins ein
Abschnittslänge 360 km
Flusskilometer Basel (166,6) bis Bingen (529,1)
Mittlerer Abfluss am Pegel Basel-Rheinhalle 1020 m³/s
Neckar (Mündung in Mannheim) 145 m³/s
Main (Mündung in Mainz) 225 m³/s
Ill (Mündung bei Straßburg) 54 m³/s
Nahe (Mündung bei Bingen)30 m³/s
Trinationale Metropolregion Oberrhein
Die Trinationale Metropolregion Oberrhein verbindet Gebiete in Deutschland, Frankreich und der Schweiz und bildet einen gemeinsamen Lebensraum mit rund 6,1 Millionen Einwohnern auf etwa 21 500 km². Kernstädte sind Karlsruhe, Freiburg im Breisgau, Strasbourg, Mulhouse und Basel
Wirtschaftskraft und Branchen
Die Region erwirtschaftet ein Bruttoinlandsprodukt von rund 291 Milliarden Euro und ist international ausgerichtet. Führende Sektoren sind Life Sciences, Kommunikationstechnik sowie Nanotechnologie und Photonik. Zahlreiche global agierende Unternehmen haben hier ihren Sitz, unterstützt von renommierten Universitäten und Forschungsinstituten
Verkehr und Infrastruktur
Durch seine Lage an der Achse London–Mailand und als Schnittstelle zwischen Nord-Süd- und Ost-West-Verkehrsachsen bietet der Oberrhein exzellente Erreichbarkeit. Ein dichtes Netz aus Autobahnen, Eisenbahnstrecken und Flughäfen verknüpft die Metropolregion mit umliegenden Wirtschaftszentren wie Frankfurt, Stuttgart, Zürich, Lyon und Paris
Landnutzung und Naturraum
Das Oberrheingebiet ist von bewaldeten Gebirgsmassiven umrahmt – Schwarzwald im Osten, Vogesen im Westen, Pfälzerwald im Norden und Jura im Süden. 43 % der Fläche sind bewaldet, 41 % dienen der Landwirtschaft. Diese Vielfalt schafft wertvolle Lebensräume und prägt das Landschaftsbild für Tourismus und Naherholung
Von Bingen bis Bonn – bekannt für enge Täler, Burgen und Weinbau.

Mittelrhein
Der Mittelrhein erstreckt sich zwischen Bingen/Rüdesheim im Süden und Bonn im Norden. Er bildet zusammen mit seinen Seitentälern eine der malerischsten Flusslandschaften Deutschlands und ist Teil des UNESCO-Welterbes „Oberes Mittelrheintal“.
Geographische Lage und Ausdehnung
Der Mittelrhein verläuft auf einer Länge von etwa 100 Kilometern zwischen Bingen am Rhein und Bonn. Eingebettet zwischen den Höhenzügen von Hunsrück im Westen und Westerwald im Osten prägt er ein enges Tal mit steilen Weinbergen und dichten Wäldern.
UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal
Aufnahmejahr: 2002
Abschnitt: Koblenz bis Bingen
Größe: ca. 67 Quadratkilometer
Kriterien: einzigartige Kulturlandschaft mit über 40 Burgen, Schlössern und historischen Städten entlang des Rheins
Historische und kulturelle Bedeutung
Römische Besiedlung und Weinbau: Erste Rebenpflanzungen bereits im 1. Jahrhundert.
Handelsroute: Wichtiger Verkehrsweg für Waren und Ideen über zwei Jahrtausende hinweg.
Rheinromantik: Im 19. Jahrhundert zog die Region Maler, Dichter und Komponisten in ihren Bann.
Natur und Landschaft
Steile Weinberge: Die Rebhänge verlaufen oft bis an den Flussrand heran.
Rheininseln und Auen: Breite Flussabschnitte mit Überschwemmungsbereichen, die seltenen Tierarten Lebensraum bieten.
Kalksteinfelsen: Bizarr geformt an der Loreley und anderen Engstellen.
Aktivitäten und Erlebnisse
Wandern
Fernwanderwege: Rheinsteig (320 km) und Rheinburgenweg (200 km)
Aussichtspunkte: Sieben-Jungfrauen-Blick, Spitzen Stein und Elfenley
Radfahren
Radweg entlang des Rheins mit Anschluss an Mosel- und Nahe-Radwege
Schifffahrt
Ausflugs- und Kursschiffe zwischen Koblenz und Bingen
Klettern und Naturerlebnis
Klettersteige an den Felswänden und Naturpark Rhein-Taunus
Sehenswertes
Burgen & Schlösse rRheinfels, Marksburg, Burg Katz und Burg Rheinfels
Städte:Koblenz (Deutsches Eck), Bacharach, Oberwesel, Rüdesheim, Bingen, Bonn
Kulturstätten: Freilichtbühne Loreley, Schloss Arenfels, RömerWelt Rheinbrohl
Aussichtspunkte: Loreley-Felsen, Sieben-Jungfrauen-Blick
Weinbau und Gastronomie
Weinregion Mittelrhein: Riesling dominiert, ergänzt durch Müller-Thurgau und Spätburgunder.
Weinwanderungen und -proben: Direkt in den Straußwirtschaften an den Steilhängen.
Kulinarik: Bodenständige rheinische Küche mit regionalen Spezialitäten wie Spundekäs und frischem Fisch aus dem Rhein.
Wir vermitteln Zukunft
In einer Arbeitswelt, die sich rasant wandelt, reicht es nicht mehr aus, Stellen zu vermitteln. Wir gestalten Karrieren, entwickeln Potenziale und ebnen den Weg zu zukunftsorientierten Perspektiven. Mit unserem revolutionären Ansatz schließen wir die Lücke zwischen heute und morgen – für Unternehmen und Fachkräfte gleichermaßen. Jobvermittlung war gestern. Wer heute erfolgreich rekrutiert, muss mehr bieten: eine Vision, eine Strategie und echte Entwicklungschancen.
Von Bonn bis zur niederländischen Grenze und weiter ins Rhein-Maas-Delta mit den Mündungsarmen Waal, Lek und IJssel.

Der Niederrhein bezeichnet den Rheinabschnitt in Nordrhein-Westfalen, der sich etwa von Krefeld und Neuss im Süden bis zur niederländischen Grenze bei Kleve erstreckt. Diese Region ist geprägt von weiten, flachen Landschaften und liegt westlich des Rheins gegenüber dem Ruhrgebiet und dem Bergischen Land
Landschaft und Natur
Der Niederrhein besticht durch endlose Auenlandschaften, schnurgerade Pappelreihen und bizarre Kopfbäume. Sanfte Flussufer und Feuchtgebiete bieten seltenen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Der Naturpark Maas-Schwalm-Nette im Westen ist ein Paradies für Wanderer und Radfahrer, das sich bis in die Niederlande erstreckt und grenzüberschreitende Touren ermöglicht
Historische Kulturschauplätze und Sehenswürdigkeiten
Schloss Moers: Renaissancebau mit wechselvoller Geschichte und Museumsausstellungen
LVR-Archäologischer Park Xanten: Freilichtmuseum auf römischen Ausgrabungsstätten, ideal für Familien
Wunderland Kalkar: Freizeitpark auf dem Gelände eines nie in Betrieb genommenen Kraftwerks, bietet Fahrgeschäfte und Erlebnisgastronomie
Grenzland-Draisine Kranenburg–Groesbeek: Draisinentour auf stillgelegter Bahnstrecke ins niederländische Groesbeek
Aktivitäten und Erlebnisse
Radfahren: Zahlreiche Radwege entlang Rhein und Kanälen, Mieträder unter dem Label „NiederrheinRad“ verfügbar
Wandern: Leichte bis mittelschwere Strecken durch Auen, Wälder und Flussufer, ideal für Tagesausflüge
Draisinentouren: Mit Muskelkraft grenzüberschreitend unterwegs zwischen Deutschland und den Niederlanden
Kultur- und Museumsbesuche: Vielfältige Museen, Burgenführungen und Freilichtveranstaltungen
Kulinarik und regionale Produkte
Regionale Küche, Restaurants, Bars und Cafés bieten typische Niederrhein-Gerichte und saisonale Produkte. Auf Niederrhein.de findet man ausführliche Listen zu Gaststätten, Hofläden und lokalen Spezialitäten, die von rheinischem „Spundekäs“ bis hin zu frischem Fisch aus heimischen Gewässern reichen
Klima am Niederrhein
Der Niederrhein weist ein ausgeglichenes ozeanisches Klima auf, klassifiziert als Cfb nach Köppen-Geiger. Das bedeutet milde Winter, warme Sommer und ganzjährig verteilte Niederschläge ohne ausgeprägte Trockenzeit
Niederschlag und Regentage
Jahresniederschlag: etwa 800 mm bis 1 000 mm.
Verteilung: Gleichmäßig über das Jahr, mit Maxima im Dezember und August und einem Minimum im April.
Regentage pro Monat: Im Dezember rund 15 Tage mit mindestens 1 mm Niederschlag, im April nur etwa 9 Tage
Sonnenstunden
Die jährliche Sonnenscheindauer beträgt ungefähr 1 600 bis 1 700 Stunden. Der sonnigste Monat ist mit durchschnittlich 7–8 Stunden pro Tag der Juni, der dunkelste Monat mit 1–2 Stunden der Dezember
Klimavergleich: Niederrhein versus andere Regionen
Der Niederrhein weist ein gemäßigtes ozeanisches Klima (Köppen Cfb) mit milden Wintern, warmen Sommern und ganzjährig gleichmäßig verteilten Niederschlägen auf. Im Vergleich zu anderen deutschen Regionen fallen besonders die moderaten Temperaturschwankungen und der maritime Einfluss auf.
Extreme und Klimatrends
Am Niederrhein mildert der nahe Nordseeeinfluss Hitze- und Kälteextreme, Hitzetage nehmen aber zu.
Oberrheingraben verzeichnet deutlich mehr Sommertage und weniger Frosttage als der bundesweite Durchschnitt.
In Ostdeutschland und im Alpenvorland sind Temperaturamplituden ausgeprägter, Winter können kälter und Sommer heißer ausfallen.
Insgesamt zeigt sich in allen Regionen eine Zunahme von Hitzewellen und starken Niederschlagsereignissen im Zuge des Klimawandels.
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