
Ein Gericht, das perfekt in den frühen Frühling passt:
Bärlauch beginnt im März zu sprießen (z. B. im Auwald entlang des Rheins), die ersten Karotten aus Lagerung sind noch süß und aromatisch, und Spätzle gehören sowieso zur regionalen DNA.
Zutaten (für 4 Personen)
Für die Spätzle
400 g Mehl (Type 405 oder Spätzlemehl)
4 Eier
150 ml Wasser
1 TL Salz
1 Handvoll frischer Bärlauch, fein gehackt
Für die Gemüse-Käse-Mischung
2–3 Karotten (Rüebli), in feinen Stiften
1 kleine Zwiebel, gewürfelt
150 g Rahmkäse oder junger Bergkäse aus der Region
100 ml Sahne oder Milch
Salz & Pfeffer
Muskat
Für das Topping
2 Zwiebeln, in Ringe geschnitten
2 EL Butter
1 EL Mehl
Optional: geröstete Haselnüsse aus dem Schwarzwald
Zubereitung
1. Bärlauch-Spätzle herstellen
Mehl, Eier, Wasser und Salz zu einem zähflüssigen Teig verrühren.
Bärlauch fein hacken und unterheben.
Teig 10 Minuten ruhen lassen.
Mit Spätzlehobel oder Brett in kochendes Salzwasser schaben.
Sobald die Spätzle oben schwimmen, abschöpfen und kurz kalt abschrecken.
2. Gemüse anschwitzen
Zwiebelwürfel in etwas Butter glasig dünsten.
Karottenstifte zugeben und 5 Minuten mitbraten.
Mit Sahne ablöschen, Käse einrühren, würzen und leicht einkochen lassen.
3. Spätzle unterheben
Spätzle in die Pfanne geben und alles gut vermengen.
Kurz ziehen lassen, bis die Sauce schön cremig ist.
4. Knusprige Zwiebeln
Zwiebelringe in Butter anrösten.
Mit etwas Mehl bestäuben und goldbraun braten.
Servieren
Spätzle auf Teller geben.
Knusprige Zwiebeln darüber.
Optional: ein paar geröstete Haselnüsse für Crunch.
Ein Hauch frischer Bärlauch als Deko.
Ein herzhaftes, aromatisches Gericht, das die typische Winterküche des Hochrheins einfängt: regionale Äpfel, Wirsing aus dem Klettgau, Kartoffeln aus dem Hegau und ein Hauch Mostbröckli für Tiefe und Wärme.
Zutaten (für 4 Personen)Gemüse & Basis
1 kleiner Wirsingkopf
4–5 festkochende Kartoffeln
2 Karotten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Butter oder Rapsöl
Aromatik & Brühe
800 ml Gemüse- oder Fleischbrühe
150 ml Apfelsaft (idealerweise Bodensee)
1 TL Senf
1 TL Majoran
Salz & Pfeffer
Regionale Highlights
120 g Mostbröckli, in feine Streifen geschnitten
1 Bodensee-Apfel, in dünne Scheiben geschnitten
1 EL Honig
1 EL Apfelessig
Zum Servieren
Frische Petersilie
Ein Klecks Crème fraîche oder Sauerrahm
Zubereitung1. Gemüse vorbereiten
Wirsing halbieren, Strunk entfernen, in feine Streifen schneiden.
Kartoffeln schälen und würfeln.
Karotten in Scheiben schneiden.
Zwiebel und Knoblauch fein hacken.
2. Basis anschwitzen
Butter oder Öl in einem großen Topf erhitzen.
Zwiebel und Knoblauch glasig dünsten.
Karotten und Kartoffeln zugeben, kurz mitrösten.
Wirsing einfallen lassen und 3–4 Minuten mitdünsten.
3. Brühe & Apfelsaft zugeben
Mit Brühe und Apfelsaft ablöschen.
Senf und Majoran einrühren.
20–25 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
4. Mostbröckli einarbeiten
Mostbröckli-Streifen unterheben und 5 Minuten ziehen lassen. (Sie geben dem Gericht Tiefe, ohne zu dominant zu werden.)
5. Apfelknusper zubereiten
Apfelscheiben in einer Pfanne mit etwas Honig und Apfelessig karamellisieren.
Kurz anrösten, bis sie leicht bräunen und duften.
6. Anrichten
Eintopf in Schalen füllen.
Mit Apfelknusper, Petersilie und einem Klecks Crème fraîche garnieren.
Eine warme, frische Suppe, die den Winter verabschiedet und den Frühling begrüßt. Bärlauch hat im März Saison und bringt ein feines Knoblaucharoma ohne Schärfe.
Zutaten (für 4 Personen)
500 g mehligkochende Kartoffeln — geschält und gewürfelt
1 Stange Lauch — in Ringe geschnitten
1 Zwiebel — fein gehackt
1 Knoblauchzehe — optional, da Bärlauch schon Aroma bringt
1 l Gemüsebrühe
150 ml Sahne oder pflanzliche Alternative
1 Bund frischer Bärlauch — grob gehackt
2 EL Butter oder Öl
Salz, Pfeffer, Muskat
Für die Croûtons: 2 Scheiben Brot, 1 EL Butter, etwas Salz
Zubereitung
Gemüse anschwitzenButter/Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Lauch darin glasig dünsten. Kartoffeln zugeben und kurz mitrösten.
KochenMit Gemüsebrühe aufgießen und 15–20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.
Bärlauch einarbeitenSahne zugeben. Bärlauch einrühren und 1–2 Minuten mitziehen lassen (nicht lange kochen, sonst verliert er Farbe und Aroma).
PürierenAlles fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Croûtons zubereitenBrot in Würfel schneiden, in Butter goldbraun rösten und leicht salzen.
ServierenSuppe in Schalen füllen und mit Croûtons und etwas frischem Bärlauch garnieren.
Warum dieses Rezept perfekt für den März ist
Bärlauch hat jetzt Hochsaisonund bringt frische, würzige Noten.
Kartoffeln und Lauchsind typische Winter‑/Frühjahrsgemüse und überall verfügbar.
Das Gericht ist leicht, aber wärmend– ideal für wechselhaftes Märzwetter.
Lässt sich gut vorbereiten und einfrieren.
Ein einfaches, gesundes Winterrezept mit regionalem Saisongemüse für Januar: Ofengeröstetes Wintergemüse mit Quinoa, gebratenen Champignons und einem frischen Chicorée‑Apfel‑Salat — nahrhaft, ballaststoffreich und ideal für kalte Tage.
Kurzüberblick
Portionen:2–3 Personen
Zubereitungszeit:ca. 50 Minuten (inkl. Backzeit)
Hauptvorteile:saisonale Zutaten, viel Ballaststoffe, Vitamine und pflanzliches Eiweiß.
Zutaten
Für das Ofengemüse:
3 Karotten, 2 Pastinaken, 2 kleine Randen (rote Bete), 1 Stange Lauch, 2 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, 1 TL Thymian
Für die Quinoa:
180 g Quinoa, 360 ml Gemüsebrühe, 1 EL Olivenöl, Saft einer halben Zitrone
Für die Champignons:
250 g Champignons, 1 Knoblauchzehe, 1 EL Butter oder Olivenöl, Petersilie
Für den Chicorée‑Apfel‑Salat:
2 Chicorée, 1 Apfel (saisonal), 1 EL Walnussöl, 1 TL Honig, 1 TL Senf, Salz, Pfeffer
Optional:geröstete Walnüsse oder Feta (für mehr Protein)
Zubereitung
Ofen vorheizenauf 200 °C Umluft. Gemüse schälen und in gleich grosse Stücke schneiden. Mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Thymian mischen, auf ein Backblech legen und 35–40 Minutenrösten, bis es weich und leicht karamellisiert ist.
Quinoaunter fliessendem Wasser abspülen, mit Gemüsebrühe aufkochen, zugedeckt 12–15 Minuten köcheln lassen, dann mit Zitronensaft und Olivenöl auflockern.
Champignonsin Scheiben schneiden, in heisser Pfanne mit Öl/Butter und Knoblauch anbraten, mit Salz, Pfeffer und gehackter Petersilie abschmecken.
Salat: Chicorée halbieren, in Streifen schneiden; Apfel in feine Scheiben. Dressing aus Walnussöl, Honig, Senf, Salz und Pfeffer anrühren und mit Chicorée/Apfel mischen.
Anrichten:Quinoa als Basis, Ofengemüse und Champignons darauf verteilen, Salat separat servieren. Optional mit Walnüssen oder Feta bestreuen.
Nährwert‑ und Qualitätshinweise
Ballaststoffe und Vitamineaus Wurzelgemüse und Chicorée; pflanzliches Eiweißaus Quinoa; Pilze liefern B‑Vitamine und Mineralstoffe
Ein fein austariertes Tellergericht mit unterschiedlichen Texturen und Techniken: cremig, knusprig, glasiert und frisch. Anspruchsvoll, aber gut planbar.
Zutaten für 4 Portionen
Pastinakencreme
Pastinaken:400 g, geschält, in Stücken
Sahne:200 ml
Butter:40 g
Salz:nach Geschmack
Zitrone:1 Bio-Zitrone (Abrieb)
Glasierte Schwarzwurzeln
Schwarzwurzeln:400 g
Zitrone:1 (für Zitronenwasser)
Butter:50 g
Honig:1 EL
Gemüsefond:150 ml
Salz:Prise
Gehobelte, gebeizte Rote Bete
Rote Bete:2 mittelgroße, roh
Apfelessig:60 ml
Zucker:1 EL
Salz:1 TL
Wasser:60 ml
Knuspriger Sellerie (Brunoise)
Knollensellerie:250 g, in feine Würfel (3–4 mm)
Neutralöl:2 EL
Butter:20 g
Salz:Prise
Petersilienöl
Glatte Petersilie:1 Bund (Blätter)
Spinat:30 g (für leuchtendes Grün)
Rapsöl:120 ml, mild
Salz:Prise
Finale und Garnitur
Haselnüsse:40 g, grob gehackt, geröstet
Frischer Meerrettich:nach Belieben, fein gerieben
Frische Kräuter:Kerbel oder Petersilie, gezupft
Schwarzer Pfeffer:frisch gemahlen
Equipment
Mixer:Hochleistungsmixer oder Standmixer
Feines Sieb:oder Passiertuch
Mandoline:für Rote Bete
Große Pfanne:für Glasieren und Braten
Topf:für Fond/Blanchieren
Schüssel mit Zitronenwasser:für Schwarzwurzeln
Zubereitung
1.Pastinakencreme
Simmern:Pastinaken mit Sahne und etwas Wasser knapp bedecken und bei mittlerer Hitze weich kochen (ca. 15–20 Min).
Mixen:Mit Butter, Salz und Zitronenabrieb sehr fein pürieren; bei Bedarf durch ein Sieb streichen. Warm halten oder sanft erneut erwärmen.
2. Schwarzwurzeln glasieren
Vorbereiten:Handschuhe anziehen, Schwarzwurzeln schälen und sofort in Zitronenwasser legen. In 10–12 cm lange Stäbe schneiden.
Ansautieren:In Butter kurz anbraten, Honig zugeben, mit Gemüsefond ablöschen.
Glasieren:Offen bei mittlerer Hitze reduzieren, bis die Schwarzwurzeln gar und der Fond sirupartig ist. Mit Salz abschmecken, warm halten.
3. Rote Bete beizen
Hobeln:Rote Bete auf der Mandoline sehr dünn hobeln.
Lake:Essig, Wasser, Zucker, Salz aufkochen, kurz abkühlen.
Beizen:Rote-Bete-Scheiben 15–20 Min in der warmen Lake ziehen lassen, dann abtropfen. Dadurch bleiben sie roh-knackig, aber aromatisch.
4. Sellerie knusprig braten
Brunoise:Sehr gleichmäßig würfeln für gleichmäßige Bräunung.
Braten:Öl erhitzen, Sellerie bei mittlerer bis hoher Hitze goldbraun und knusprig braten, Butter am Ende zugeben, salzen. Auf Küchenpapier abtropfen.
5. Petersilienöl
Blanchieren:Petersilie und Spinat 10–15 Sek. in kochendem Wasser blanchieren, sofort eiskalt abschrecken, gut ausdrücken.
Mixen:Mit dem Öl 60–90 Sek. sehr fein mixen, leicht salzen. Durch ein feines Sieb passieren.
Anrichten
Basis:Einen großzügigen Löffel Pastinakencreme mittig ziehen.
Gemüse setzen:Glasierte Schwarzwurzel-Stäbe darauf arrangieren.
Frische:Gehobelte, gebeizte Rote Bete locker darüber fächern.
Textur:Knusprigen Sellerie punktuell verteilen.
Aromen:Mit Petersilienöl in Tropfen oder Linien akzentuieren.
Crunch & Schärfe:Geröstete Haselnüsse streuen, nach Belieben frischen Meerrettich fein darüber reiben.
Finish:Mit Kräutern und Pfeffer abschließen.
Profi-Tipps
Balance:Süße (Honig/Schwarzwurzel) trifft Säure (Beize) und Fett (Sahne/Butter). Schmecke jede Komponente separat perfekt ab.
Textur:Dünne Rote-Bete-Scheiben bleiben elegant, nicht zu dick hobeln. Sellerie wirklich knusprig braten, sonst wird der Teller „weich“.
Zeitmanagement:Creme und Öl lassen sich am Vortag vorbereiten. Schwarzwurzeln kurz vor dem Servieren glasieren.
Varianten:Ersetze Schwarzwurzel durch Petersilienwurzel; füge knusprige Speckwürfel oder geröstete Buchweizen-Crunch für Umami hinzu.
Weinbegleitung
Weiß:Ein trockener Silvaner oder Chardonnay (ohne dominantes Holz) bringt Körper und unterstützt die sahnige Pastinakencreme.
Rot:Leichter Spätburgunder mit feiner Säure passt zur Rote Bete, ohne die Gemüsearomen zu überdecken.
Ein winterliches, zugleich elegantes Rosenkohl-Rezept: außen karamellisiert und knusprig, innen noch bissfest. Als Hauptgericht mit Polenta oder als Beilage zu Fleisch und Fisch geeignet.
Zutaten für 2–3 Personen
Rosenkohl: 600 g, geputzt, größere Köpfchen halbiert
Olivenöl: 3 EL
Honig: 1 EL
Senf (mittelscharf): 1 TL
Knoblauch: 1 kleine Zehe, fein gehackt
Salz: 1 TL (oder nach Geschmack)
Pfeffer: frisch gemahlen
Zitronensaft: 1 TL
Parmesan: 40–60 g, frisch gerieben
Walnusskerne: 40 g, grob gehackt
Chiliflocken: eine Prise (optional)
Frische Petersilie: 1 EL, fein gehackt (zum Bestreuen)
Zubereitung
Backofen auf 200 °C Umluft (oder 220 °C Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
Rosenkohl putzen, Strünke leicht einschneiden, größere Köpfe halbieren. In einer Schüssel mit Olivenöl, Honig, Senf, gehacktem Knoblauch, Salz und Pfeffer gut vermengen, sodass jede Hälfte leicht mariniert ist.
Rosenkohl mit der Schnittfläche nach unten auf das Blech legen. Auf der mittleren Schiene 20–25 Minuten rösten, bis die Ränder dunkelbraun und leicht knusprig sind. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden, falls nötig.
Walnüsse in den letzten 5 Minuten kurz mit auf das Blech geben, damit sie rösten, aber nicht verbrennen.
Blech aus dem Ofen nehmen, Zitronensaft darüberträufeln, Parmesan und Petersilie gleichmäßig verteilen. Mit einer Prise Chiliflocken abschließen, falls verwendet. Kurz durchmischen und sofort servieren.
Serviervorschläge
Als Beilage: zu gebratenem Hähnchen, Schweinefilet oder Lachs.
Als Hauptgericht: auf cremiger Polenta oder zu gebackenen Süßkartoffeln, mit einem pochierten Ei dazu.
Für ein Buffet: lauwarm servieren, passt gut zu herzhaften Tartes und Käseplatten.
Variationen & Tipps
Vegane Variante: Parmesan durch Hefeflocken ersetzen; Honig durch Ahornsirup austauschen.
Mit Speck: 100 g Frühstücksspeck in Streifen anbraten, vor dem Servieren unterheben.
Extra Knusprig: Rosenkohl nach dem Marinieren kurz in einer sehr heißen Pfanne mit etwas Butter anbraten, dann im Ofen fertig garen.
Lager- und Vorbereitungs-Tipp: Rosenkohl kann einen Tag im Voraus geputzt und mariniert im Kühlschrank bereitgestellt werden.
Wein- und Getränkeempfehlung
Weißwein: ein frischer, mineralischer Riesling oder ein trockener Sauvignon Blanc.
Alkoholfrei: ein spritziges Apfel-Spritz oder ein Kräuter-Eistee mit Zitrone.
Aperitif: Apfel-Holunder-Secco mit Minze
Zutaten (für 4 Gläser):
400 ml Apfel-Secco (trocken, aus regionaler Kelterei)
100 ml Holunderblütensirup
4 Zweige frische Minze
Zitronenzeste (optional)
Zubereitung:
Holunderblütensirup in die Gläser geben (je ca. 25 ml).
Mit gekühltem Apfel-Secco auffüllen.
Minze leicht andrücken und ins Glas geben.
Mit Zitronenzeste garnieren und sofort servieren.
Vorspeise: Linsensalat mit Rauchwurstchips und Mostessig-Vinaigrette
Zutaten:
200 g Alblinsen oder Berglinsen
1 kleine rote Zwiebel
2 EL Apfelmostessig
4 EL Rapsöl
1 TL Senf
Salz, Pfeffer
100 g geräucherte Bauernwurst (z. B. Schübling)
Zubereitung:
Linsen nach Packungsangabe garen, abgießen und abkühlen lassen.
Zwiebel fein würfeln, mit Essig, Öl, Senf, Salz und Pfeffer zu einer Vinaigrette verrühren.
Linsen mit der Vinaigrette vermengen.
Bauernwurst in dünne Scheiben schneiden und in einer Pfanne knusprig ausbraten.
Salat anrichten, mit Wurstchips garnieren.
Zwischengang:Bodensee-Felchen auf Sauerkraut-Risotto mit Kümmelöl
Zutaten:
4 Felchenfilets (à ca. 120 g)
150 g Risottoreis
100 g mildes Sauerkraut
1 Schalotte
600 ml Gemüsebrühe
100 ml Weißwein
2 EL Butter
2 EL Kümmelöl (Kümmel in Rapsöl ziehen lassen)
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Schalotte fein hacken, in Butter anschwitzen.
Reis zugeben, glasig rühren, mit Weißwein ablöschen.
Brühe nach und nach zugeben, unter Rühren garen.
Sauerkraut fein hacken und zum Risotto geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Felchenfilets salzen, in Butter oder Öl sanft braten.
Risotto auf Teller geben, Fisch darauf anrichten, mit Kümmelöl beträufeln.
Hauptgang: Schweinebäckchen in Biersoße mit Knöpfle und Wurzelgemüse
Zutaten:
800 g Schweinebäckchen
1 Zwiebel, 1 Möhre, 1 Stück Sellerie
300 ml dunkles Landbier
500 ml Rinderfond
2 EL Tomatenmark
2 EL Mehl
Salz, Pfeffer, Lorbeerblatt
Für die Knöpfle:
300 g Mehl
3 Eier
100 ml Wasser
Muskat, Salz
Für das Gemüse:
2 Möhren, 1 Pastinake, 1 Petersilienwurzel
Butter, Salz, Zucker
Zubereitung:
Bäckchen salzen, pfeffern, in Mehl wenden und scharf anbraten.
Gemüse würfeln, mit Tomatenmark anschwitzen.
Mit Bier und Fond ablöschen, Lorbeer zugeben, ca. 2 Stunden schmoren.
Sauce passieren und ggf. einkochen.
Für die Knöpfle alle Zutaten verrühren, durch Spätzlepresse ins kochende Salzwasser drücken, gar ziehen lassen.
Gemüse in Butter mit etwas Zucker glasieren.
Alles zusammen anrichten.
Käsegang: Käsevariation mit Zwetschgen-Senf und Nussbrot
Zutaten:
3 Sorten regionaler Käse (z. B. Rahmkäse, Bergkäse, Schnittkäse)
100 g Zwetschgen (getrocknet oder frisch)
1 TL Senf
1 TL Honig
4 Scheiben Nussbrot
Zubereitung:
Zwetschgen fein hacken, mit Senf und Honig verrühren.
Käse in Stücke schneiden, mit Zwetschgen-Senf und Nussbrot servieren.
Dessert:Honig-Mousse mit Hagebuttengelee und Haselnuss-Crunch
Zutaten:
200 ml Sahne
2 Blatt Gelatine
2 EL Blütenhonig
1 Eiweiß
100 ml Hagebuttenmark
1 TL Zucker
50 g Haselnüsse, grob gehackt
Zubereitung:
Gelatine einweichen, Honig erwärmen, Gelatine darin auflösen.
Sahne steif schlagen, Eiweiß separat steif schlagen.
Honigmasse unterheben, in Förmchen füllen, kalt stellen.
Hagebuttenmark mit Zucker kurz aufkochen, abkühlen lassen.
Haselnüsse rösten, mit Zucker karamellisieren.
Mousse stürzen, mit Gelee und Crunch servieren.
Digestif: Kräuterlikör
Ein elegantes Herbst‑ und Wintermenü, das klassische Schwarzwald‑Elemente (Wild, Schwarzwälder Speck, Kirschwasser) modern und ausgewogen orchestriert. Intensiv, fein gewürzt und servierfertig für 2–3 Personen.
Zarter Rehrücken, rosa gebraten, auf einer seidig reduzierten Kirsch‑Rotwein‑Sauce mit einem Hauch Kirschwasser; dazu handgeschabte Speck‑Spätzle, ein aromatisches Pfifferling‑Steinpilz‑Ragout und confierte Schwarzwälder Kirschen zur fruchtigen Tiefe. Das Gericht verweist auf traditionelle Schwarzwälder Zutaten, interpretiert sie aber in gehobener, zeitgemäßer Form
Zutaten (für 2–3 Personen)
Rehrückenim Filetstück 500–600 g, ausgelöst und pariert
Schwarzwälder Speck80 g, in feinen Streifen
Frische Pfifferlinge200 g; alternativ gemischte Waldpilze plus 50 g getrocknete Steinpilze
Schalotten2, fein gewürfelt
Knoblauch1 Zehe, fein gehackt
Rotweintrocken 200 ml
Rinder- oder Wildfond300 ml
Schwarzwälder Kirschwasser (Kirsch)2 EL
Gewürze: Wacholderbeeren 3, Pimentkörner 2 (angestoßen), Lorbeer 1 Blatt
Butterkalt 80 g (für Montage der Sauce und Finish)
Butterschmalz oder neutrale Bratbutter2 EL
Mehl150 g (Type 405) + 2 Eier + 3 EL Mineralwasser (für Spätzleteig)
Muskatnuss, Salz, frisch gemahlener Pfeffer
Petersiliefrisch, grob gehackt
Kirschen(entsteinte Sauerkirschen oder eingemachte Schwarzwälder Kirschen) 120 g
Honig1 TL
Rübenkraut oder dunkler Balsamico1 TL (optional, für Tiefe)
Mikrokräuteroder junge Blätter zur Dekoration
Mise en place (Vorbereitung)
Rehrücken 1 Stunde vor Zubereitung temperieren, salzen, pfeffern.
Pilze putzen, größere Exemplare vierteln.
Schalotten, Knoblauch, Speck vorbereiten.
Spätzleteig anrühren: Mehl, Eier, Salz, Mineralwasser zu zähflüssigem Teig kurz ruhen lassen.
Fond, Wein, Kirschwasser bereitstellen.
Zubereitung — Schritt für Schritt
Spätzle und Speckfinish
In kochendem Salzwasser kleine Spätzle portionsweise abschaben oder durch Spätzlehobel treiben. Wenn sie aufsteigen, mit einer Schaumkelle herausnehmen und kurz in Eiswasser legen, dann abtropfen lassen.
Speckwürfel in einer großen Pfanne auslassen, etwas Butter zugeben, Spätzle darin goldgelb schwenken, frisch geriebene Muskatnuss und gehackte Petersilie untermengen. Warm halten.
Pilzragout
In einer zweiten Pfanne 1 EL Butter und 1 EL Öl erhitzen. Pilze zuerst bei großer Hitze anbraten, damit sie Farbe bekommen, dann Schalotten und Knoblauch zufügen. Mit Salz, Pfeffer, etwas Wacholder (fein zerstoßen) würzen. Gegen Ende 1 EL kalte Butter einrühren, mit einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.
Rehrücken rosa braten
Rehrücken salzen, pfeffern. In einer sehr heißen Pfanne Butterschmalz erhitzen, Rehrücken rundum 1–2 Minuten scharf anbraten, dann im 120 °C heißen Ofen auf Kerntemperatur 54–56 °C (rosa) bringen (ca. 10–14 Minuten, je nach Dicke). Nach dem Herausnehmen 6–8 Minuten ruhen lassen, dann in Tranchen schneiden.
Schwarzwälder Kirsch‑Rotwein‑Reduktion
In derselben Pfanne, in der der Rehrücken angebraten wurde, überschüssiges Fett abgießen, Röststoffe mit 100 ml Rotwein ablöschen und kräftig reduzieren. Schalottenwürfel hinzufügen, mit dem restlichen Rotwein und Fond aufgießen. Wacholder, Piment und Lorbeer zugeben, auf etwa 120–150 ml einköcheln lassen. Durch ein Sieb passieren, zurück in die Pfanne, 1 TL Honig und optional 1 TL Rübenkraut oder dunklen Balsamico für Tiefe einrühren. Kurz vor dem Servieren 1 EL Kirschwasser zugeben und die Sauce mit eiskalten Butterwürfeln montieren, bis sie seidig glänzt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Confierte Schwarzwälder Kirschen (kleine Garnitur)
Kirschen mit 20 g Zucker und 1 EL Kirschwasser und 1 EL Wasser kurz einkochen, bis sie leicht sirupartig sind; warm halten.
Anrichten
Auf vorgewärmten Tellern eine kleine Spur Pilzragout als Matte anrichten.
Rehrücken‑Tranchen fächerförmig darauf legen.
Einige Speck‑Spätzle dekorativ anlegen.
Sauce sparsam ums Fleisch träufeln, confierte Kirschen punktuell setzen.
Mit frisch gehackter Petersilie, ein paar Mikrokräutern und optional einigen hauchdünnen Scheiben von geröstetem Schwarzwälder Speck garnieren.
Eine elegante, aber unkomplizierte Pasta, die frische Tagliatelle, aromatische Steinpilze, samtige Trüffelbutter und einen Hauch Weißwein vereint. Ideal für ein Dinner, das Eindruck macht, ohne stundenlange Vorbereitung.
Zutaten
400 g frische Tagliatelle (oder gute getrocknete)
300 g frische Steinpilze oder 40 g getrocknete Steinpilze (bei getrockneten: 30 min in warmem Wasser einweichen, Einweichwasser aufbewahren)
40 g gute Trüffelbutter oder 30 g Butter + 1–2 TL Trüffelöl (je nach Intensität)
2 EL kaltgepresstes Olivenöl extra vergine
2 Schalotten, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
100 ml trockener Weißwein
150 ml Sahne (oder für leichter: 100 ml Sahne + 50 ml Pastawasser)
40 g frisch geriebener Parmigiano Reggiano (plus etwas zum Servieren)
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 EL fein gehackte Petersilie (oder Schnittlauch)
Optional: frisch gehobelte Trüffel zur Garnitur oder einige Tropfen Trüffelöl zum Finish
Zubereitung — Schritt für Schritt
Pilze vorbereiten: Frische Steinpilze säubern (nicht waschen, nur mit Pinsel/Feuchtem Tuch reinigen) und in Scheiben schneiden. Getrocknete abtropfen, Einweichwasser durch feines Sieb gießen und beiseitestellen.
Wasser zum Kochen bringen, kräftig salzen (Meeressalz, ca. 10 g pro Liter) und Tagliatelle nach Packungsanweisung al dente kochen. Etwa 150 ml Kochwasser abnehmen, bevor die Pasta abgegossen wird.
In einer großen Pfanne Olivenöl erhitzen, Schalotten glasig dünsten, Knoblauch kurz mitdünsten (nicht bräunen). Pilzscheiben dazugeben, bei starker Hitze anbraten, bis sie Farbe bekommen und keine Flüssigkeit mehr austritt. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Mit Weißwein ablöschen, kurz einkochen lassen (alkoholisch-säuerliche Note soll sich setzen). Falls getrocknete Pilze verwendet wurden, 2–3 EL des aufgefangenen Einweichwassers zur Sauce geben.
Hitze reduzieren, Trüffelbutter unterrühren bis sie schmilzt. Sahne zugeben und leicht einkochen lassen, so dass eine cremige Bindung entsteht. Gegebenenfalls mit etwas Pastawasser die gewünschte Cremigkeit einstellen. Abschmecken mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer.
Tagliatelle zur Sauce in die Pfanne geben oder die Sauce über die abgegossenen Nudeln geben; vorsichtig, aber gründlich vermengen, so dass die Pasta von der Sauce umhüllt ist. Parmigiano einarbeiten, nochmals abschmecken.
Auf vorgewärmten Tellern anrichten, mit gehobeltem Parmesan, gehackter Petersilie und optional einigen dünnen Scheiben frischer Trüffel oder einem Tropfen Trüffelöl vollenden.
Vorbereitungszeit und Garzeit
Gesamtzeit: ca. 30–40 Minuten (bei Verwendung getrockneter Steinpilze +20–30 Minuten)
Schwierigkeit: mittel
Anrichten & Serviertipps
Teller vorwärmen, damit die Sauce nicht sofort abkühlt.
Weniger ist mehr beim Trüffel: lieber dezent dosieren, damit die Pilz- und Butteraromen bleiben.
Ein paar ganze, kurz in Butter gebratene Pilzscheiben als Garnitur werten das Gericht optisch und geschmacklich auf.
Weinbegleitung
Klassisch: Ein trockener, eleganter Weißwein mit moderater Säure, z. B. ein Burgunder (Chardonnay) aus kühleren Lagen.
Alternative: Ein leichter, nicht zu tanninreicher Spätburgunder (Pinot Noir) aus Deutschland oder Burgund passt hervorragend zu Pilz- und Trüffelnoten.
ein elegantes Gericht, das die Aromen der Saison zelebriert
Zutaten (für 4 Personen)
600 g Lammfilet
1 Orange (Schale und Saft)
720 ml Rotkohl (z. B. fix & fertig)
50 g weihnachtlich gewürzte Kekse (z. B. Lebkuchen)
2 EL Butter
4 Zweige Thymian
2 EL Olivenöl
2 EL Honig
Salz nach Geschmack
Zubereitung
Lamm vorbereitenDas Lammfilet von Fett und Sehnen befreien, salzen. Orangenschale mit einem Zestenreißer abziehen, Saft auspressen.
Rotkohl erwärmen. Den Rotkohl in einem Topf langsam erhitzen – idealerweise mit einem Hauch Nelke oder Apfel verfeinern.
Lebkuchenbrösel röstenKekse zerbröseln und in Butter ca. 3 Minuten goldbraun rösten. Beiseitestellen.
Lammfilet braten In einer Pfanne Olivenöl erhitzen. Lammfilet mit Orangenschale und Thymian rundherum 5 Minuten scharf anbraten. Herausnehmen.
Sauce zubereitenOrangensaft in die Pfanne geben, Honig einrühren und einige Minuten sämig einkochen. Filets zurück in die Pfanne geben und 5 Minuten gar ziehen lassen.
AnrichtenRotkohl mittig auf dem Teller platzieren, Lammfilet daraufsetzen, mit Lebkuchenbröseln bestreuen. Mit frischem Thymian garnieren.
Dieses Gericht verbindet die herbstliche Tiefe von Rotkohl mit der feinen Süße von Honig und Orange – perfekt für ein stilvolles Dinner an kühlen Abenden. Wenn du magst, serviere dazu Blechkartoffeln oder ein Selleriepüree für noch mehr Herbststimmung.
Ein herzhafter Ofenauflauf, der die Aromen saisonaler Spätsommer-Gemüsesorten vereint und perfekt in kühle Septemberabende passt.
Portionen: 4 Vorbereitung: 15 Min Backzeit: 30 Min
Zutaten
600 g Hokkaido-Kürbis
2 mittelgroße Zucchini
200 g Pilze (Champignons oder Pfifferlinge)
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
200 g Feta
100 ml Sahne oder Crème fraîche
2 EL Olivenöl
1 TL getrockneter Thymian
1 TL gehackte Rosmarinnadeln
Salz und Pfeffer
optional 2 EL Semmelbrösel oder gehackte Walnüsse
optional frische Petersilie oder Schnittlauch zum Garnieren
Zubereitung
Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Kürbis halbieren, entkernen und in 2 cm-Würfel schneiden. Zucchini in Scheiben, Pilze vierteln. Zwiebel und Knoblauch fein hacken.
Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch kurz glasig dünsten, dann Kürbis zugeben und 5 Min. anbraten. Zucchini und Pilze untermischen, weitere 3–4 Min. rösten. Mit Thymian, Rosmarin, Salz und Pfeffer würzen.
Gemüse in eine ofenfeste Form geben. Sahne oder Crème fraîche gleichmäßig darüberträufeln. Feta grob zerbröseln und verteilen. Nach Belieben Semmelbrösel oder Walnüsse drüberstreuen.
Im Ofen 25–30 Min. backen, bis der Feta goldbraun und das Gemüse weich ist.
Herausnehmen, mit frischen Kräutern bestreuen und sofort servieren.
Tipp:Wer mag, kann noch ein paar Fetawürfel oder geröstete Pinienkerne hinzufügen – das macht das Gericht noch aromatischer.
Variationen
Für extra Würze 50 g geriebenen Parmesan untermischen.
Ersetze Feta durch Ziegenkäse oder Mozzarella.
Rüste das Gratin mit 100 g vorgekochter Linsen oder Quinoa zu einer proteinreichen Mahlzeit auf.
Ein Spritzer Honig oder Ahornsirup vor dem Backen bringt eine feine Süße ins Spiel.
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Hier kommt ein spätsommerlicher Genuss, der das Beste aus Sommer und Herbst vereint – Thymian-Gemüsepäckchen mit Blaubeeren. Das Gericht bringt frisches, buntes Gemüse mit einer feinen Kräuternote und fruchtiger Süße auf den Teller – perfekt für laue Abende im August oder September
Zutaten (für 4 Portionen)
1 rote Zwiebel
300 g Zucchini
200 g Karotten
150 g Fenchel
100 g Champignons
100 g Cherrytomaten
4 Knoblauchzehen
6 EL Olivenöl
2 TL Meersalz
150 g frische Blaubeeren
½ Zitrone (Saft)
4 Zweige frischer Thymian
Zubereitung
Gemüse vorbereitenZwiebel in dünne Spalten schneiden. Zucchini, Karotten und Fenchel in ca. 3 cm große Stücke schneiden. Champignons und Tomaten halbieren. Knoblauch fein hacken.
MarinierenAlles mit Olivenöl und Meersalz vermengen, kurz ziehen lassen. Dann die Blaubeeren vorsichtig unterheben.
Päckchen formenGemüse auf 4 Stücke Alufolie oder Backpapier verteilen, mit Zitronensaft beträufeln und je einen Thymianzweig darauflegen. Gut verschließen.
Garen
Grill:5 Minuten über direkter Hitze anrösten, dann 25–35 Minuten über indirekter Hitze schmoren.
Backofen:Auf 240 °C vorheizen, Päckchen hineingeben, Temperatur auf 200 °C reduzieren und 35–40 Minuten garen.
ServierenDirekt aus den Päckchen genießen – dazu passt frisches Kartoffelbrot oder ein Glas Federweißer.
Ein leichtes, erfrischendes Dreigänge-Menü mit passendem Getränk, das Energie spendet, ohne zu beschweren. Perfekt für laue Sommerabende auf der Terrasse.
Vorspeise: Kalte Gurkensuppe mit Minze
Zutaten (für 4 Portionen)
2 große Salatgurken
200 g griechischer Joghurt (10 % Fett)
1 Bund frische Minze
Saft einer halben Zitrone
Salz, Pfeffer
Zubereitung
Gurken schälen, halbieren und die Kerne mit einem Teelöffel auskratzen.
Gurken in Stücke schneiden und mit Joghurt, Zitronensaft und Olivenöl in einen Mixer geben.
Einige Minzblätter abzupfen, grob hacken und mitmixen.
Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Mindestens 1 Stunde kalt stellen. Vor dem Servieren mit ein paar ganzen Minzblättern garnieren.
Hauptgericht: Zucchini-Nudeln mit Zitronen-Basilikum-Pesto
Zutaten (für 4 Portionen)
4 mittelgroße Zucchini
50 g frisches Basilikum
30 g Pinienkerne
50 g Parmesan
1 Knoblauchzehe
80 ml Olivenöl
Schale und Saft einer Bio-Zitrone
Salz, Pfeffer
Zubereitung
Zucchini mit einem Spiralschneider zu „Nudeln“ verarbeiten.
Für das Pesto Basilikum, Pinienkerne, Parmesan und Knoblauch im Mixer fein pürieren.
Unter ständigem Rühren das Olivenöl, Zitronensaft und -schale zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Zucchininudeln in eine große Schüssel geben, Pesto untermischen – nicht erwärmen, damit alles schön frisch bleibt.
Nach Belieben mit ein paar extra Pinienkernen bestreuen.
Dessert: Joghurt-Minz-Granita
Zutaten (für 4 Portionen)
400 g Naturjoghurt
2 EL Honig oder Agavendicksaft
1 Bund Minze
Saft einer halben Zitrone
Zubereitung
Joghurt mit Honig und Zitronensaft glatt rühren.
Einige Minzblätter fein hacken und unterrühren.
Masse in eine flache Metallschale füllen.
Für 3–4 Stunden ins Gefrierfach stellen. Alle 30 Minuten mit einer Gabel durchkratzen, bis feine Eiskristalle entstehen.
In kleinen Gläsern anrichten und mit einem Minzblatt garnieren.
Getränk: Hausgemachter Zitrus-Eistee mit Minze
Zutaten (für 1 Liter)
2 Schwarztee-Teebeutel
Saft einer Orange
Saft einer Zitrone
1 EL Rohrzucker
5–6 Minzblätter
Eiswürfel
Zubereitung
Tee nach Packungsanweisung stark aufbrühen, 5 Minuten ziehen lassen.
Teebeutel entfernen, leicht abkühlen lassen.
Orangensaft, Zitronensaft und Rohrzucker einrühren.
Teebasis komplett kühlen, dann mit Eiswürfeln und Minze servieren.
Diese farbenfrohe Pfanne verbindet knackigen Brokkoli und proteinreiche Kichererbsen mit einer aromatischen Knoblauch-Ingwer-Sauce. Sie ist in unter 30 Minuten zubereitet, eignet sich als leichtes Hauptgericht und passt wunderbar zu Reis oder Quinoa.
Zutaten (für 2–3 Personen)Für die Gemüsepfanne
300 g Brokkoliröschen
1 Dose (240 g Abtropfgewicht) Kichererbsen, abgespült und abgetropft
1 rote Paprika, in Streifen
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
2 EL Pflanzenöl (z. B. Raps- oder Sesamöl)
Salz, Pfeffer
1 TL geräuchertes Paprikapulver (optional)
Für die Knoblauch-Ingwer-Sauce
3 Knoblauchzehen, fein gehackt
2 cm frischer Ingwer, geschält und gerieben
3 EL Sojasauce
1 EL Reisessig oder Apfelessig
1 EL Ahornsirup oder Honig
100 ml Gemüsebrühe
1 TL Sesamöl
1 TL Maisstärke, angerührt in 1 EL kaltem Wasser
Zubereitung
Sauce ansetzenKnoblauch und Ingwer in eine kleine Schüssel geben.
Sojasauce, Essig, Ahornsirup und Gemüsebrühe zugeben und gut verrühren.
Sesamöl unterrühren, dann die Maisstärkemischung einrühren, beiseitestellen.
Gemüse vorbereiten
Brokkoliröschen in mundgerechte Stücke schneiden.
Paprika und Zwiebel vorbereiten.
Kichererbsen abtropfen lassen und kurz spülen.
Pfanne erhitzen
Öl in einer großen Pfanne oder einem Wok erhitzen.
Zwiebelwürfel bei mittlerer Hitze glasig dünsten.
Paprika hinzufügen, 2 Minuten mitbraten.
Brokkoli und Kichererbsen garen
Brokkoliröschen dazugeben, bei hoher Hitze 3–4 Minuten anbraten, bis sie leicht gebräunt und noch bissfest sind.
Kichererbsen untermischen und weitere 2 Minuten braten.
Mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer würzen.
Sauce verfeinern
Hitze reduzieren, die vorbereitete Sauce in die Pfanne gießen.
Unter Rühren etwa 1–2 Minuten köcheln lassen, bis sie eindickt und Gemüse und Kichererbsen umhüllt.
Abschmecken und bei Bedarf mit Salz, Pfeffer oder einem Spritzer Zitronensaft nachwürzen.
Serviervorschläge
Mit frisch gehacktem Koriander, Frühlingszwiebeln oder Petersilie bestreuen.
Gerösteter Sesam oder Chili-Flocken als Topping sorgen für zusätzliche Würze.
Dazu passt Basmatireis, Vollkornreis oder Quinoa bestens.
Tipps und Variationen
Für mehr Schärfe eine fein gehackte rote Chili mit der Zwiebel anbraten.
Statt Kichererbsen lassen sich rote Linsen oder weiße Bohnen verwenden.
Wer es cremiger mag, gibt zum Schluss 2 EL Kokosmilch in die Sauce.
Low-Carb-Variante: Reis weglassen und mit Zucchini-„Nudeln“ servieren.
Zutaten
300 Gr. Vollkorn
1 EL Natives Olivenol extra
1 Große Knoblauchzehe
150 Gr. Becher Creme Fraiche
0.5 Bio-Zitrone
150 Gr. Raucherlachs
Und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 EL Frischer Dill
2 Oder mehr Hande voll gefrorene Erbsen
Zubereitung
Einen Topf mit kaltem Wasser und einer Prise Salz zum Kochen bringen. Dann die Nudeln darin entsprechend der Packungsanleitung kochen bis die Nudeln al dente sind. Danach das Wasser über einem Sieb abschütten und 80 ml des Kochwassers aufbewahren.
In der Zwischenzeit das Öl in einer großen Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und den Knoblauch darin anbraten bis er leicht goldbraun wird.
Nun die Crème Fraîche, die Zitronenschale, den Zitronensaft und den geräucherten Lachs dazu geben und mit einer Prise Salz und etwas Pfeffer würzen. Danach den Herd auf kleine Stufe stellen und 2 Minuten kochen lassen. Dann den frischen Dill und die aufgetauten Erbsen in die Pfanne geben und weiter kochen lassen bis die Erbsen warm sind (1-2 Minuten). Nun gebt Ihr die Nudeln in die Soße und vermischt sie gut darin. Jetzt könnt Ihr mit dem aufbewahrten Nudelkochwasser die richtige Soßenkonsistenz abmischen. Dazu gebt Ihr immer ein bißchen Wasser dazu bis die Soße so ist, wie Ihr sie haben wollt. Danach sofort servieren!
Enjoy!
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