
Die Wutachschlucht – Das wilde Herz des Südschwarzwalds
Die Wutachschluchtist eines der eindrucksvollsten Naturerlebnisse im südlichen Schwarzwald – ein wilder Canyon, der sich nur rund eine Stunde Fahrtzeit vom Jestetter Zipfelentfernt befindet. Zwischen Bonndorf, Löffingen und Stühlingenhat sich die Wutach über Jahrtausende tief in den Fels gegraben und eine Landschaft geschaffen, die ihresgleichen sucht.
Die Schlucht ist ein lebendiges Naturdenkmal: Steile Felswände, rauschende Wasserfälle, urwüchsige Wälder und ein ständig wechselnder Flusslauf machen jede Wanderung zu einem Abenteuer. Die Wutachschlucht gilt als „Grand Canyon des Schwarzwalds“– wild, ursprünglich und voller Leben.
Was die Wutachschlucht so besonders macht
Die Schlucht ist ein über Jahrtausende geformtes Wildflusstal, das sich ständig verändert. Umgestürzte Bäume, neue Flussläufe, abrutschende Felsen – die Natur gestaltet hier täglich neu. Genau das macht den Reiz aus:
Wildromantische Schluchtlandschaftmit bis zu 160 Meter hohen Felswänden
Dynamischer Wildfluss, der regelmäßig seinen Lauf verändert
Urwaldähnliche Vegetationmit Farnen, Moosen und alten Buchen
Seltene Tierarten, die in Baden-Württemberg kaum noch vorkommen
Geologische Besonderheitenwie Kalktuff, Schichtstufen und fossile Ablagerungen
Die Wutachschlucht ist Teil des größten Schluchtensystems Deutschlands– zusammen mit Gauchach- und Engeschlucht.
Flora & Fauna – ein lebendiges Naturmuseum
Die Wutachschlucht ist ein Hotspot der Biodiversität– ideal für Naturfotografen und Familien, die die heimische Tierwelt entdecken möchten.
Mammutblatt-Farneund großflächige Moospolster
Waldmeister-Buchenwälder
Knabenkraut-Orchideenan sonnigen Hängen
Silberblatt, Pestwurz und Bärlauchentlang des Wassers
Fauna
Wasseramselund Gebirgsstelzeentlang der Wutach
Feuersalamanderin feuchten Seitentälern
Eisvogelan ruhigeren Flussabschnitten
Schwarzspechtund Kolkrabein den Hochwäldern
Mit Glück: Rehe, Dachs, Fuchsoder Mufflon
Wanderungen – von leicht bis anspruchsvoll
Die bekannteste Tour führt von der Wutachmühle zur Schattenmühle(ca. 13 km, 4–5 Stunden). Schmale Pfade, Hängebrücken und spektakuläre Aussichtspunkte machen diese Strecke zu einem echten Highlight. Für Familien eignen sich kürzere Abschnitte rund um die Wutachmühle oder Bachheim – mit sicheren Wegen und Rastplätzen direkt am Wasser.
1. Klassische Wutachschlucht-Wanderung (ca. 13 km)
Start:Wutachmühle Ziel:Schattenmühle
Dauer: 4–5 Stunden
Anspruch: mittel
Highlights: enge Schluchtpassagen, Hängebrücken, Wasserfälle
2. Gauchachschlucht & Engeschlucht (Rundtour, 10–12 km)
Anspruch: mittel bis anspruchsvoll
Besonders wild und ursprünglich
Hängebrücke über die Gauchach
3. Familienfreundlich: Teilabschnitte ab Wutachmühle
Kurze 2–4 km Rundwege
Ideal für Kinder und ältere Wanderer
4. Premiumroute: Schluchtensteig-Etappe
Für ambitionierte Wanderer
Spektakuläre Ausblicke und abwechslungsreiche Landschaft
Radtouren – nur für Geübte
Die Wutachschlucht selbst ist nicht mit dem Fahrrad befahrbar, aber die umliegenden Höhenwege bieten fantastische Touren:
Empfohlene Routen
Rundtour Bonndorf – Wutachflühen – StühlingenAnspruchsvoll, aber landschaftlich großartig.
Hochschwarzwald-PanoramarouteMit Blick auf die Schluchtlandschaft.
E‑Bike‑Tourenrund um Bonndorf, Bachheim und Löffingen Perfekt ausgeschildert, viele Einkehrmöglichkeiten.
Anreise aus dem Jestetter Zipfel
Die Wutachschlucht ist von Jestettenund Lottstettenaus überraschend gut erreichbar.
Mit dem Auto
Jestetten → Wutachmühleca. 55–60 Minuten, über Stühlingen – Bonndorf
Lottstetten → Wutachmühleca. 50–55 Minuten, gleiche Route
Parkplätze:
Wutachmühle(beliebt, früh da sein)
Schattenmühle
Bachheim(Einstieg Wutachflühen)
Mit dem ÖPNV
Bahn: Jestetten/Lottstetten → Stühlingen
Bus: Stühlingen → Bonndorf→ Wutachmühle (Verbindungen variieren, vorher prüfen)
Tipps für einen gelungenen Ausflug
Früh starten – die Schlucht ist beliebt
Feste Schuhe, am besten knöchelhoch
Wetter checken: nach Starkregen gesperrt
Handyempfang ist eingeschränkt
Genügend Wasser und Snacks mitnehmen
Rückfahrt organisieren (z. B. Wanderbus zwischen Wutachmühle und Schattenmühle)
Fazit
Die Wutachschlucht ist eines der beeindruckendsten Naturerlebnisse, die man vom Jestetter Zipfel aus in kurzer Zeit erreichen kann. Ob gemütliche Wanderung, anspruchsvolle Schluchtentour oder Panorama-Radtour – hier findet jede und jeder das passende Abenteuer. Die Mischung aus wilder Natur, geologischer Geschichte und artenreicher Flora und Fauna macht die Schlucht zu einem Ausflugsziel, das man immer wieder neu entdecken kann.
Foto: Copyright Affenberg Salem
Wer im Jestetter Zipfel lebt, weiß: Unsere Region ist reich an Natur, Geschichte und charmanten Ausflugszielen. Doch nur wenige Orte verbinden Tierbegegnungen, Naturschutz und ein echtes „Wow‑Erlebnis“ so eindrucksvoll wie der Affenberg Salem. Gerade einmal rund eine Stunde Fahrt entfernt, wartet hier ein Stück Wildnis, das man sonst eher aus Dokumentationen kennt – nur eben hautnah.
Ein Park, der anders ist
Der Affenberg Salem ist kein klassischer Zoo. Er ist ein Freigehege, in dem rund 200 Berberaffen auf 20 Hektar Wald leben – mit viel Platz und natürlichem Verhalten. Besucher bewegen sich auf einem Rundweg mitten durch das Revier der Tiere. Was sofort auffällt, ist die Ruhe. Kein Gedränge, kein künstliches Spektakel – stattdessen ein Wald, Vogelgezwitscher und Affen, die sich benehmen, als wären wir gar nicht da. Genau das macht den Reiz aus: Man ist Gast im Lebensraum der Tiere, nicht umgekehrt.
Die Stars des Parks: Die Berberaffen
Die Berberaffen – auch Magots genannt – stammen ursprünglich aus dem Atlasgebirge Nordafrikas. In freier Wildbahn sind sie bedroht, weshalb der Affenberg eine wichtige Rolle im Artenschutzspielt. Die Tiere leben hier in stabilen Familiengruppen, pflanzen sich fort und werden wissenschaftlich begleitet. Besonders spannend sind die Fütterungen, die mehrmals täglich stattfinden. Pfleger erklären dabei, wie die Tiere leben, warum sie so sozial sind und weshalb die Männchen oft Babys tragen.
Mehr als Affen: Ein kleines Naturparadies
Der Affenberg ist ein Gesamterlebnis. Neben den Affen gibt es:
einen großen Weiher mit 50 Storchenpaare, die hier brüten
ein Damwild-Gehege, das man ebenfalls durchwandert
einen Abenteuerspielplatzfür Kinder
ein Biergartenmit regionalen Speisen
einen Lehrpfad, der Naturwissen spielerisch vermittelt
Perfekt für einen Halbtages- oder Tagesausflug
Von Jestetten, Lottstetten oder dem gesamten Zipfel aus ist der Affenberg schnell erreicht. Die Wege sind gut begehbar, auch mit Kinderwagen. Hunde dürfen allerdings nicht mit in das Affengehege – verständlich, denn die Affen würden das als Bedrohung wahrnehmen.
Beste Besuchszeit:
Frühling: Jungtiere und Storchenbrut
Sommer: Schattige Waldwege, angenehm kühl
Herbst: Farbenprächtiger Wald, ruhiger Betrieb
Praktische Tipps für den Besuch
Früh kommen lohnt sich – die Affen sind morgens besonders aktiv
Kamera mitnehmen, aber Abstand halten
Keine eigenen Snacks für die Tiere – das Füttern ist streng geregelt
Für Kinder: Wechselkleidung einpacken (Spielplatz + Natur = Abenteuer)
Für Genießer: Der Biergarten ist überraschend gut
Warum sich der Ausflug lohnt
Der Affenberg Salem ist ein Ort, der verbindet: Natur und Bildung, Unterhaltung und Artenschutz, Nähe und Respekt. Er ist ideal für Familien, Paare, Naturfreunde – und für alle, die einmal etwas anderes erleben möchten als die üblichen Ausflugsziele. Für uns im Jestetter Zipfel ist er ein nahes, unkompliziertes und absolut lohnendes Ziel, das man immer wieder besuchen kann. Und jedes Mal entdeckt man etwas Neues.
50 Jahre Affenberg Salem – Natur hautnah seit 1976
Schon beim Betreten des Affenbergs Salem liegt etwas Besonderes in der Luft: das sanfte Rascheln der Blätter, das lebhafte Rufen der Berberaffen und dieses Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Seit nunmehr 50 Jahren begeistert der Affenberg große und kleine Naturfans – als Ort zum Staunen, Lernen und Erleben.
Im weitläufigen, alten Buchenwald leben knapp 200 Berberaffen – aufmerksam, neugierig und fast wie in freier Wildbahn. Besucherinnen und Besucher bewegen sich dabei mitten durch das Gelände und können die Tiere aus nächster Nähe beobachten: beim Klettern, Spielen, Ruhen oder bei der Futtersuche.
Auf Augenhöhe durch die Baumkronen: der Treewalk
Ein besonderes Highlight ist der 250 Meter lange Treewalk. Über schwingende Hängebrücken und Plattformen führt der Weg bis zu zwölf Meter hoch durch die Baumkronen. Von hier eröffnet sich eine ganz neue Perspektive – und mit etwas Glück begegnet man den Berberaffen sogar auf Augenhöhe. Ein faszinierender Blick in ihren Alltag, der unvergesslich bleibt.
Störche, Weiher und Damwild
Doch der Affenberg ist weit mehr als ein Lebensraum für Berberaffen. Hier befindet sich außerdem die größte freifliegende Weißstorchenkolonie Süddeutschlands: Rund 50 Storchenpaare ziehen Jahr für Jahr ihren Nachwuchs groß – ein beeindruckendes Naturschauspiel, das man hautnah miterleben kann.
Auch rund um den Weiher gibt es viel zu entdecken: Schwäne gleiten über das Wasser, Wasservögel tummeln sich am Ufer, und im Damwildgehege wacht Leithirsch „Emil“ majestätisch über seine Herde.
Genuss, Spiel & Auszeit in der Natur
Wer den Tag entspannt ausklingen lassen möchte, findet im Biergarten den passenden Ort dafür – begleitet vom charakteristischen Klappern der Störche. Während Kinder sich auf dem Abenteuerspielplatz austoben, genießen Erwachsene die besondere Atmosphäre dieses Naturparadieses.
Ein Ort zum Staunen – seit fünf Jahrzehnten
Seit einem halben Jahrhundert steht der Affenberg Salem für lebendige Naturbegegnungen, nachhaltige Eindrücke und besondere Momente. Ein Ausflugsziel, das Generationen verbindet – und auch im Jubiläumsjahr garantiert begeistert.
Affenberg Salem
Mendlishauser Hof, D-88682 Salem
Telefon: +49 (0)7553 381
Hier kannst Du alle weiteren Informationen wie Fütterungszeiten, Öffnungszeiten zum Affenberg Salem einsehen.
Am Affenberg Salem herrscht derzeit besonders viel Leben, denn die tierische Kinderstube füllt sich: Während die Störche bereits fleißig mit der Aufzucht ihrer Küken beschäftigt sind, gibt es nun auch bei den Berberaffen den ersten erfreulichen Zuwachs der Saison. Drei Affenbabys sind bereits geboren und werden von ihren Müttern kerngesund und putzmunter durch das weitläufige Freigehege getragen.
Im Mai geht es immer hoch her am Affenberg in Salem, denn die tierischen Bewohner bekommen Nachwuchs. Nach den Störchen hat sich jetzt auch in zwei der drei am Affenberg lebenden Berberaffengruppen bereits Nachwuchs eingestellt. „Seit wenigen Tagen ist es so weit: Die ersten Affenbabys sind auf der Welt und wir rechnen nun täglich mit weiterem Nachwuchs“, freut sich Biologe und Parkleiter Dr. Roland Hilgartner.
Seit über 50 Jahren besteht der Affenberg Salem – doch eine Geburt selbst wurde bislang noch nie beobachtet. Der Grund: Die Weibchen bringen ihre Jungen nachts hoch oben in den Schlaf bäumen zur Welt. Erst am nächsten Morgen entdeckt das Affenberg-Team den Nachwuchs.
„Deshalb ist der Wonnemonat Mai für uns jedes Jahr etwas ganz Besonderes“, erklärt Hilgartner. „Jeder Morgen kann eine neue Überraschung bereithalten.“ Der Park rechnet in diesem Jahr mit insgesamt fünf bis fünfzehn Affenbabys. Für die Besucherinnen und Besucher ist diese Zeit ein besonderes Highlight: Aufgrund des ruhigen und friedlichen Wesens der Berberaffen lassen sich die Tiere mit ihrem Nachwuchs aus nächster
Nähe beobachten. Dabei entstehen eindrucksvolle und intime Einblicke in das Sozialleben der Affenfamilien – von den ersten Kletterversuchen der Jungtiere bis hin zur liebevollen Fürsorge innerhalb der Gruppe.
„Wir freuen uns sehr, dass die ersten kerngesunden Berberaffenbabys auf der Welt sind. Das ist für den Besuch beispielsweise in den Pfingstferien das Tüpfelchen auf dem i. Und nachdem wir in den letzten Wochen durch eine langwierige Baustelle schwierig zu erreichen waren, ist auch
die Anfahrt zum Affenberg jetzt wieder von beiden Seiten möglich. Für uns und unsere Gäste gleich ein doppelter Grund zur Freude.“, schließt Dr. Roland Hilgartner.
Warum sich ein Familienausflug zum Affenberg Salem gerade jetzt besonders lohnt
Der Mai ist am Affenberg Salem traditionell ein Monat voller Leben – doch dieses Jahr ist es besonders eindrucksvoll. Die tierische Kinderstube ist eröffnet, die ersten Berberaffenbabys sind da, und auch die Störche füttern bereits fleißig ihren Nachwuchs. Für Familien aus dem Bodensee‑Hochrhein‑Gebiet ist das der perfekte Zeitpunkt, um einen Ausflug zu planen. Denn selten bekommt man so viele besondere Momente auf einmal geboten.
Ein Ausflug, der sich für Familien aus dem Jestetter Zipfel besonders lohnt
Von Jestetten, Lottstetten, Altenburg oder Rheinau aus ist der Affenberg in gut 45–55 Minuten erreichbar – ideal für einen Halbtages‑ oder Tagesausflug. Für Familien aus dem Zipfel bietet der Affenberg:
Naturerlebnis ohne lange Fahrt
tierische Highlights für alle Altersgruppen
faire Eintrittspreise
viel Platz zum Bewegen, Staunen und Entdecken
Gerade jetzt, wo die ersten Jungtiere da sind, lohnt sich der Besuch doppelt.
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